Fachtagung „Begleiteter Umgang“

Vortrag Barbara Severin

Am 28.5. 2018 veranstalteten LebensWelt gGmbH und Jugendwohnen im Kiez - Jugendhilfe gGbmH einen Fachtag zum Thema „Begleiteter Umgang“ im Familienzentrum Adalbertstraße in Kreuzberg. Rund 120 Mitarbeiter*innen des Jugendamtes und freier Träger der Jugendhilfe im Begleiteten Umgang des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg nahmen teil.

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Arbeiten bei LebensWelt als Erzieher*in

plakatArbeiten bei LebensWelt bedeutet Freundlichkeit im Umgang miteinander und die Freude an der Arbeit mit Kindern. Diese bei uns gelebte Willkommenskultur spüren Sie gleich beim Besuch unserer Kitas. Alle sind eingeladen: Kinder, Eltern, Fachkräfte - sie stehen bei uns gleichermaßen im Mittelpunkt.

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Dokumentation "online": Fachtagung Salutogenese im Kontext von Flucht, Migration und Jugendhilfe

GlieneckeAm 7. und 8. Juli 2016 veranstalteten das SFBB und LebensWelt eine gelungene Fachtagung zum Thema
„Salutogenese im Kontext von Flucht, Migration und Jugendhilfe“ bei schönstem Wetter. Die Fachtagung war mit 120 Teilnehmenden voll ausgebucht und das gute Wetter war inbesondere wichtig, da viele Programmpunkte "draußen" im Park stattfanden.

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Die Menschen da abholen, wo sie stehen. Dieser Devise Sozialer Arbeit aus dem Konzept der Lebensweltorientierung folgt der freie Träger LebensWelt. 

Menschenrechte und Demokratie

Die Dienstleistungsangebote dienen dem Zusammenleben aller Menschen im Kontext der universellen Menschenrechte und der Demokratie. Weltoffenheit, Pluralität, Akzeptanz, Allparteilichkeit und Anerkennungshandeln sind die Leitmotive für kompetente und adressatenzugewandte Leistungserbringung. Es geht um Entwicklungschancen und Anerkennung von Unterschieden, verbunden mit der Suche nach Gemeinsamkeiten.

Interkulturalität als ein Kontinuum im Dazwischen und in Übergangsphasen

Der freie Träger LebensWelt betrachtet Kultur als ein Orientierungssystem jedes einzelnen in seiner persönlichen Lebenswelt. Kultur ist nicht statisch, sondern ein reflexiver, dynamischer Arbeitsbegriff. LebensWelt versteht ihre Funktion, neben der sozialpädagogischen und alltagspraktischen Unterstützung von Kindern, Jugendlichen und deren Eltern, u.a. darin, als Mittlerin zwischen verschiedenen Lebenswelten und unterschiedlichen Systemen tätig zu werden. Soziales wird nicht in kulturellen Differenzen beschrieben, um Stereotypen ethnischer Polarisierungen vorzubeugen. Kultur ist ein reflexiver, dynamischer Arbeitsbegriff für kultursensibles Handeln in einem Raum des Dazwischen und eröffnet in Lebensphasen kultureller Übergänge Lösungsperspektiven.

LebensWelt arbeitet auf der Basis einer subjektorientierten Sozialarbeit. Menschen unterschiedlicher kultureller Orientierungen sind verschiedengleiche Mitglieder der Gesellschaft; kulturell verschieden und als Rechtssubjekte gleich. Eine sokratische Haltung des ‚Erkenne dich selbst, gestehe dir deine Unkenntnis ein’ als Umgang mit Nichtwissen und Handeln im Ungewissen, verbunden mit der Freude und Neugier an Neuem, ist grundsätzlich bedeutsam.

Migration als lebensweltliches Handlungsmuster

Migration findet gewollt und nicht gewollt, freiwillig und unfreiwillig statt. In jedem Fall beinhaltet Migration das Verlassen des ursprünglichen Sozialraumes. Der lebensweltliche Kontext erkennt den Menschen mit seiner Migrationserfahrung, seinen kulturellen "Prägungen" und Zugehörigkeiten an. Gleichzeitig werden diese aber nicht nach den eigenen Maßstäben und Sichtweisen bewertet. LebensWelt geht davon aus, dass sich jeder Mensch auch neue Zugehörigkeiten und Sichtweisen erschaffen kann. Für den jeweiligen Ankunftsort wie die Stadtgesellschaft Berlin bzw. für größere Gemeinschaften wie die Europäische Union  wird Migration kontingent als Erfahrungszuwachs eingeordnet.

Integration und Inklusion unterscheiden

Das Menschenrecht auf Bildung und Teilhabe ist der Kern der Inklusionsidee. Die Pluralisierung der Lebenswelten ist eine Realität. Die damit verbundenen Unterschiede zu reflektieren, diese Herausforderung nimmt LebensWelt gern an.

Das Verständnis von Inklusion beinhaltet den Einbezug aller Bürgerinnen und Bürger in die öffentlichen Funktionssysteme (Soziales, Bildung, Gesundheit, Wirtschaft, Politik, Religion, Kunst etc.) der Gesellschaft. LebensWelt unterscheidet, dass Menschen sich in ihre höchst kulturell differenten Lebenswelten integrieren und in die Funktionssysteme der Gesellschaft inkludieren.
Das Engagement von LebensWelt zielt darauf, Vielfalt als gerechte Teilhabe an und in den Funktionsbereichen der Gesellschaft zu verwirklichen. LebensWelt ist aktiv in der lebensweltlichen Integration (interkulturelle Kompetenz) und funktionssystemischer Inklusion (interkulturelle Öffnung).

Diversity in der Lebenswelt

Die vielfältige Lebenswelt der Menschen wird ressourcenorientiert als Reichtum und die erfahrbaren Unterschiede (Alter, Geschlecht, Körperlichkeit, Kultursensibilität, sexuelle Orientierung und Weltanschauung) werden lösungsorientiert als Chancen für gelebte Pluralität betrachtet.

Lebensweltorientierung der Menschen

Menschliche Beziehungen sind eingebettet in größere und kleinere Systeme, die in ständiger Wechselwirkung miteinander stehen. Diese Systeme umfassen auch die räumliche und zeitliche Dimension.

Unter lebensweltlichem Raum ist ein Gebilde zu verstehen, in dem die eigene Person im Mittelpunkt steht. Von diesem teilen sich die Zonen ab, die sich in aktueller, potenzieller und erlangbarer Reichweite befinden. Räume aktueller Reichweite sind der unmittelbaren Erfahrung zugänglich. Räume potenzieller Reichweite waren in der Vergangenheit zugänglich und können in der Regel wieder in die unmittelbare Erfahrung gelangen. Räume erlangbarer Reichweite tragen den Charakter der Zukunft und bezeichnen Räume, die außerhalb der persönlichen Reichweite liegen, jedoch in diese gebracht werden können. Die lebensweltliche Zeit wird als subjektive Zeit verstanden, die in den persönlichen Tages- und Lebensplan eingebettet ist. Die soziale Zeit verknüpft mittels Uhr und Kalender die subjektiven Zeitdimensionen des Einzelnen mit den Zeitdimensionen der anderen Menschen.

Salutogenese und Resilienz

Nach dem Ansatz der Salutogenese ist die Verstehbarkeit der eigenen Lebens- und auch Arbeitssituation nötig. Es ist wichtig, dass Menschen das Gefühl haben und behalten, ihre Anforderungen bewältigen zu können. Als weiterer Faktor, um eine gute, gesunderhaltende Lebens- und Arbeitsweise zu sichern, muss ihr Bedeutung beigemessen werden. Die drei Faktoren Verstehbarkeit, Bewältigbarkeit und Bedeutsamkeit stützen das Kohärenzgefühl und stärken die persönliche innere Widerstandskraft, Resilienz, d.h. überfordernde Stresssituationen bzw. existentiell herausfordernde Lebensphasen handlungsfähig bewältigen zu können.

Kommunikation als Basisqualifikation

Alle Menschen weisen ihnen eigene Ressourcen und Selbsthilfepotenziale auf. LebensWelt sieht Sozialarbeit als Kommunikationsberuf. Die Fachkräfte tragen dazu bei, dass Leistungsempfänger*innen ihre Potenziale aktivieren und entwickeln. Die persönlichen, halb- bzw. unbewussten Potenziale der Menschen werden erkannt, besprochen und bewusst gemacht. Potenziale werden zu Ressourcen: Quelle positiver Fähig- und Fertigkeiten, über die sich die Person bewusst ist und die sie für sich einsetzen kann.

Lernende Organisation

Auf der Grundlage der Randbedingungen von Qualität – gesetzliche Vorgaben, Ziele von LebensWelt, Kundenerwartungen und Wettbewerbssituation – gestaltet LebensWelt seinen fortlaufenden Verbesserungsprozess. Anforderungen der Dienstleistungserbringung werden mit den Kapazitäten und Stärken der Mitarbeiterin bzw. des Mitarbeiters abgestimmt. LebensWelt praktiziert eine Personalentwicklung, die Beschäftigungsfähigkeit fördert ohne hierarchischen Aufstieg in den Mittelpunkt zu stellen.

 

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