Fachtagung „Begleiteter Umgang“

Vortrag Barbara Severin

Am 28.5. 2018 veranstalteten LebensWelt gGmbH und Jugendwohnen im Kiez - Jugendhilfe gGbmH einen Fachtag zum Thema „Begleiteter Umgang“ im Familienzentrum Adalbertstraße in Kreuzberg. Rund 120 Mitarbeiter*innen des Jugendamtes und freier Träger der Jugendhilfe im Begleiteten Umgang des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg nahmen teil.

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Arbeiten bei LebensWelt als Erzieher*in

plakatArbeiten bei LebensWelt bedeutet Freundlichkeit im Umgang miteinander und die Freude an der Arbeit mit Kindern. Diese bei uns gelebte Willkommenskultur spüren Sie gleich beim Besuch unserer Kitas. Alle sind eingeladen: Kinder, Eltern, Fachkräfte - sie stehen bei uns gleichermaßen im Mittelpunkt.

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Dokumentation "online": Fachtagung Salutogenese im Kontext von Flucht, Migration und Jugendhilfe

GlieneckeAm 7. und 8. Juli 2016 veranstalteten das SFBB und LebensWelt eine gelungene Fachtagung zum Thema
„Salutogenese im Kontext von Flucht, Migration und Jugendhilfe“ bei schönstem Wetter. Die Fachtagung war mit 120 Teilnehmenden voll ausgebucht und das gute Wetter war inbesondere wichtig, da viele Programmpunkte "draußen" im Park stattfanden.

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Auf dieser Seite finden Sie Projekte, die von LebensWelt durchgeführt wurden und bereits abgeschlossen sind. Bis zum Ende des Jahres 2009 sind diese lediglich als Aufzählung dokumentiert. Abgeschlossene Projekte ab dem Jahr 2010 finden Sie hier ausführlicher dargestellt.

Falls Sie nähere Informationen über diese Projekte wünschen, wenden Sie sich gern an uns (Ansprechpartnerin: Ina Stanulla, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel.:030 - 61 62 298 41).

 

Abgeschlossene Projekte und Angebote (2005-2009)

  • Mütter aktiv (2006)
  • Mehrsprachige Beratung QM Weiße Siedlung Dammweg (2005 – 2006)
  • Mädchen-Videoprojekt „ Junge Lebens(T)räume“ – QM Weiße Siedlung Dammweg (2005-2006)
  • Sozialraum und Familie - Aktion Mensch (2005 – 2007)
  • Elterncoaching Hoover Oberschule (2006)
  • Elternberatung Klix Kiez (2006 – 2008)
  • Interkulturelles Elterntraining Gustav Falke GS (2006 – 2009)
  • Afrikanisches Kochen (2007)
  • Musikprojekt mit Roma-Kindern und Jugendlichen (2008)
  • Musikprojekt mit Roma-Kindern an der Wilhelm Busch GS (2009)
  • Integration von Sinti- und Roma-Kindern an der Theodor-Plevier OS (2009)
  • Elterncoaching Kreuzberg (2008-2009)
  • Elternvernetzung Reuterkiez (2008-2009)
  • 1 qm Bildung, Kita Sonnenschein (2008-2009)

 

Abgeschlossene Projekte und Angebote (ab 2010)

Angebote für Väter

LebensWelt bietet an verschiedenen Standorten Angebote für Väter an. Darunter sind Aktivitäten mit Kindern oder auch ohne Kinder. Es wird gesprochen, gespielt, Ausflüge werden unternommen und vieles mehr. Alle Angebote sind offen für neue Teilnehmende, bitte kontaktieren Sie bei Interesse einfach die zum Angebot durchführende Person.
 
Vater-Kind-Spielangebot für Kinder ab 3 Jahren
Was: Bewegung, toben, Spaß
Wann: Jeden Dienstag von 16.30-17.30 Uhr
Wo: Kita Kinderland, Friedrich-Wilhelm-Straße 76, 13409 Berlin - Reinickendorf
Mit wem: Michael Kunert (0176 31 00 46 14)
 
Vätertreffen
Gemeinsam sind wir stärker
In Kooperation mit dem Träger PRISOD Wohnheimbetriebs GmbH
Was: Beratung für den Alltag und in Erziehungsdingen, gemeinsames Vertriefen von Deutschkenntnissen, Schach spielen, gemeinsam Kochen und Essen, Tanzen, Sport machen, Ausflüge und vieles mehr.
Wann: Jeden Dienstag von 16.00 - 18.00 Uhr
Wo: Unterkunft am Karl-Bonhoeffer-Nervenklinikum, Haus 24, Schulungsraum, Oranienburger Str. 285, 13437 Berlin-Reinickendorf
Mit wem: Sameh Olabi (0178 92 754 90)
 
Vätergruppe für eine starke Vaterrolle – für Väter mit Trennungserfahrung
Was: Austausch, Ideen, Lösungen: bei familiären Schwierigkeiten und Umgangssituationen,
Wann: alle 14 Tage donnerstags von 17.30-20.00 Uhr
Wo: LebensWelt gGmbH, Nazarethkirchstraße 41, EG, 13347 Berlin-Wedding
Mit wem: Walid Al Azzam (0176 24 69 05 49)
 
Vater-Kind-Gruppe für Väter von Kindern bis zu einem Jahr
In Kooperation mit dem Familienzentrum Mehringdamm
Was: beim gemeinsamen Frühstück: Gespräche und Austausch über die Entwicklung von Kindern im ersten Lebensjahr, die Rolle als Vater in der Erziehung, Anregungen zum Singen und Spielen
Wann: Jeden Mittwoch von 10.00-11.30 Uhr
Wo: Familienzentrum Mehringdamm, Mehringdamm 114, 10965 Berlin-Friedrichshain/Kreuzberg
Mit wem: Berthold Menzel und Medhanie Ghebretinsae (0178 927 54 07)


Angebote für Väter
Wir machen etwas gemeinsam!
In Kooperation mit der Rixdorfer Grundschule
Was: Gespräche über schulische Dinge und Erziehung, die Umgebung kennen lernen, gemeinsames Vertiefen von Deutschkenntnissen, Schach und Tavla spielen, Sport machen, Handwerken, Ausflüge und vieles mehr.
Wann: Jeden Donnerstag, ab 16 Uhr
Wo: Rixdorfer Grundschule, Donaustraße 120, 1. Etage, Raum 121, 12043 Berlin-Neukölln
Mit wem: Veli Gürbüz und Jamshid Hussein (0178 927 54 74 oder 0178 927 54 14)
 
 
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Projektkoordination
Ina Stanulla
Maxstr. 3a
13347 Berlin
Telefon: 030 6162 298 41
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Cool bleiben – Respekt zeigen

Cool bleiben, Respekt zeigen – kreativ gegen Gewalt

Projekt abgeschlossen am 31.12.2014

 CbRz Logo„Cool bleiben, Respekt zeigen!“ ist ein Projekt zur Gewaltprävention, das an einigen Schulen in Neukölln durchgeführt wird. Kinder und Jugendliche werden zu mehr Toleranz, gegenseitiger Wertschätzung und Selbstvertrauen trainiert, denn nur wer sich selbst respektiert kann andere respektieren. Seit 2007 werden Klassen an der Adolf-Reichwein-Schule begleitet. Außerdem werden Kurse an der Löwenzahn- und der Richard-Schule in den Klassen 5 und 6 umgesetzt.
 
Coolbleiben 001Mit Biografie- und Zukunftsarbeit, Theaterpädagogik und kooperativer Gruppenarbeit erweitern die Jugendlichen ihren Handlungsspielraum. Sie lernen neue Blickwinkel kennen und entwickeln konstruktive Alternativen in der Gestaltung ihres Alltags. Die geschlechtsspezifische Gruppenteilung (weibliche Trainerinnen für die Mädchen / männliche Trainer für die Jungen einer Klasse) ermöglicht es den Jugendlichen Themen zu betrachten, die zu Unsicherheiten führen. Themen des sozialen Zusammenlebens und der Identitätsfindung werden in einem geschützten Rahmen besprochen und erfahren.
 
Erlebnisse von Gewalt können reflektiert, die Konflikte dahinter betrachtet und friedliche Lösungsmöglichkeiten gefunden werden. Durch die eingesetzten Methoden erweitern die Jugendlichen ihr Ausdrucksvermögen, sie lernen zusammenzuarbeiten, Hilfe anzunehmen und auch anzubieten. Gemeinsame Termine der Mädchen- und Jungengruppen erweitern den Erfahrungsschatz und stärken das bewusste Verhalten gegenüber dem anderen Geschlecht.
 
Wir wollen Kindern und Jugendlichen dabei helfen, sich selbst besser wahrzunehmen, einschätzen und annehmen zu lernen. Wir suchen gemeinsam mit ihnen Wege, um mit mehr Respekt und Toleranz in ihrem Umfeld leben zu können.
 
Darüber hinaus versuchen wir ihre Kommunikationsfähigkeit zu erweitern und konstruktive Handlungsmöglichkeiten zu erarbeiten. Letztlich sollen die Zukunftschancen der Jugendlichen verbessert werden und durch die so entspannte Grundstimmung eine höhere Lebensqualität aller Menschen im Quartier erreicht werden.

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Alle unsere acht Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bringen neben einer fundierten Ausbildung in sozial- und konfliktrelevanten Themen und Wissenschaftsgebieten Erfahrung aus einem kreativen künstlerischen Arbeitsfeld wie Bildende Kunst, Theater, Musik oder Literatur mit. Unsere Methoden werden durch intensiven Austausch mit den Lehrkräften sowie den Jugendlichen ständig weiterentwickelt. Die Fähigkeit, kreativ und spontan auf die Jugendlichen und ihre Probleme eingehen zu können, macht die besondere Qualität unserer Arbeit aus und lässt alle Beteiligten immer wieder überraschende und schöne Erfahrungen machen.


Hier können Sie einen Flyer downloaden:
pdfFlyer

Informationen und Koordination

Ulrich Falke
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LebensWelt Standort Neukölln
LebensWelt gGmbH
Lenaustraße 26
12047 Berlin
Tel.: 030/61 62 79 21
Fax: 030/69 00 15 03
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Interkulturelle Moderation

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Interkulturelle Moderation bietet LebensWelt an der Rixdorfer Grundschule an. Die Rixdorfer Grundschule wird von Kindern aus 19 verschiedenen Nationen besucht. Seit 2006 gibt es hier das zunächst vom Quartiersmanagement Reuterkiez und vom Senat für Stadtentwicklung finanzierte Angebot der Interkulturellen Moderation. Inzwischen wird dieses Projekt vom Berliner Senat für Bildung, Wissenschaft und Forschung sowie dem ESF finanziert. Drei sozialpädagogische Fachkräfte des Trägers LebensWelt gGmbH sind im Projekt beschäftigt. Das Projekt wird in Kooperation mit dem Träger Jugendwohnen im Kiez umgesetzt und weiterentwickelt.


Die Interkulturellen Moderatorinnen und Moderatoren vermitteln zwischen Kulturen und Sprachen. In der Schule bedeutet das unter anderem, Eltern mit dem deutschen Schulsystem vertraut zu machen, Schwellenängste zu nehmen und Vorurteile abzubauen.
Die Interkulturellen Moderatorinnen und Moderatoren haben die Möglichkeit, ein Angebot zur Förderung der Integration von Migrantinnen und Migranten und deren Kindern in Neukölln zu machen. Das heißt, Familien wird Hilfe angeboten, sie werden willkommen geheißen, respektiert und als Verantwortliche bei der Erziehung der Kinder zusammen mit der Schule wahrgenommen.

Die Schulzeit kann manchmal Probleme mit sich bringen, die die Interkulturellen Moderatorinnen und Moderatoren gemeinsam mit den Eltern, Lehrerinnen und Lehrern zu lösen versuchen. Das können Lernschwierigkeiten, Probleme mit Lehrkräften, Mitschülerinnen und Mitschülern oder auch mit der eigenen Familie sein.

Die Zusammenarbeit von Eltern und Schule ist vorteilhaft und stets erwünscht. Während der Sprechzeit besteht die Möglichkeit, sich in lockerer Atmosphäre kennenzulernen und Berührungsängste abbauen. Elternthemenabende, die mit den Lehrerinnen und Lehrern vorbereitet werden, informieren über schulrelevante Themen, wie Lernerfolg, Gewalt, etc. Für Fragen oder Sorgen haben wir immer ein offenes Ohr.

Die Interkulturellen Moderatorinnen und Moderatoren bieten Eltern die Möglichkeit an, über verschiedene Probleme in ihrer eigenen Sprache reden zu können; sie moderieren zwischen Schülerinnen und Schülern, Eltern und Lehrkräften mit Rücksicht auf kulturelle Unterschiede. Sie bieten Beratung und Information an und intervenieren auch in Krisenfällen, wenn dies von der Schule erwünscht ist. Bei Bedarf machen die Interkulturellen Moderatorinnen und Moderatoren auch Hausbesuche.

Schülerclub Erwin-von-Witzleben-Grundschule (Charlottenburg-Wilmersdorf)

Projektende: 30.06.2012

Schüler und Schülerinnen der 5. und 6. Klassen der Erwin-von-Witzleben-Grundschule haben die Möglichkeit, sich an den Wochentagen außerhalb des Unterrichtes auf freiwilliger Basis im Schülerclub zu treffen. Dies gibt ihnen die Möglichkeit, sich ohne telefonische oder Internetverabredung einfach und unkompliziert nach der Schule zu begegnen. Im Schülerclub haben sie die Gelegenheit, auch zu Kindern aus anderen Klassen Freundschaften aufzubauen, bzw. diese zu vertiefen und sich auch außerhalb des schulischen Rahmens zu verabreden.

Falls Schüler und Schülerinnen Probleme haben, erhalten sie durch unser Team Unterstützung: Gemeinsam mit ihnen werden Lösungsstrategien erarbeitet. Die Teilnahme an den Angeboten ist freiwillig.

Der Schülerclub bietet Schülern und Schülerinnen einen Freiraum, in dem sie lernen können, ihre Freizeit zu gestalten. Sie bestimmen die Programmgestaltung mit und stellen Regeln mit auf.


Angebote
(u.a.)

  • Raum zum „chillen“, reden, Freunde treffen
  • Theater AG
  • Mädchen- und Jungengruppe
  • Kreative Schreibwerkstatt (Geschichten, Gedichte, Storys)
  • Gesellschaftsspiele, basteln
  • Gespräche mit den Fachkräften/ Betreuern


Erwin-von-Witzleben-Grundschule

Halemweg 34-42
13627 Berlin

Spandauer Neustadtväter

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Projektende: 31.12.2016

Spandauer Neustadtväter - Papa macht mit!

Wir laden alle Väter ein, die in der Spandauer Neustadt leben, mit und für ihre Kinder aktiv zu werden. In unseren Räumen in der Jagowstr. 24/ Ecke Kurtzr. können Sie sich mit anderen Vätern und ihren Kindern treffen und gemeinsam Spaß haben.  

  • Freizeit und Vernetzung für Väter und ihre Kinder
  • Kontakte und Austausch mit anderen Vätern
  • Wir schaffen Räume für gemeinsame Aktivitäten

Alle Väter haben die Möglichkeit, ihre Interessen einzubringen.

Wir von LebensWelt arbeiten interkulturell, systemisch, ressourcen- und sozialraumorientiert.

 

Sprachen
Wir sprechen neben Deutsch auch Türkisch, Kurdisch, Arabisch, Wolof, Französisch, Englisch, Soninke und Fulbe.

 

Projektteam und Kontakt
Hüseyin Kartal (Tel.: 0178 - 166 27 63) | Moctar Kamara (Tel.: 0172 - 179 79 58) | Ismet Özkan (Tel.: 0157 - 500 148 29)

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Ort: Jagowstr. 24/Ecke Kurstr., 13585 Berlin-Spandau

 

DSC 0039 klEinweihungsfeier der neuen Räume
 
Erst kürzlich ist unser Väterprojekt „Papa macht mit“ in seine neuen Räume in die Jagowstr. 24, 13585 Berlin-Spandau, gezogen.
Bei dem kleinen Einweihungsfest gab es hohen Besuch: Raed Saleh, ehemaliger Bürgermeisterkandidat für Berlin und aktuell Fraktionsvorsitzender der SPD besuchte das Projekt.

Kolleginnen und Kollegen aus den umliegenden Neustädter Projekten (Spandau) und von LebensWelt kamen, um die neuen Räume zu besichtigen und um gemeinsam das Buffet zu plündern und die Lieder von Hasan Kuzu, die er mit der Baglama begleitete, zu hören.

Hier sind einige weitere Impressionen von der kleinen Feier:

 

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Downloads
pngFlyer Vorderseite
pngFlyer Rückseite

 

Logoleiste 08-14 Aktionsfonds  Projektfonds

Trinationale Jugendbegegnung

Projektende: 30.06.2013


SENSE OF BELONGING – Wo gehöre ich hin?

mit dem begleitenden Kunstprojekt

BERLINIZMIRPARIS – Mind the Gap!


Eine trinationale Jugendbegegnung zwischen Deutschland, Frankreich und der Türkei

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Unser temporäres Projekt SENSE OF BELONGING – Wo gehöre ich hin? stößt an, an all die leidlich verzehrenden Debatten zum Thema Integration und Migration. In dieser trinationalen Jugendbegegnung treten 21 exemplarisch ausgewählte junge Menschen (16-21 Jahre) aus Berlin, Paris und Izmir in Aktion, die selbst oder innerhalb der Familie eine Migration erlebt haben. Geleitet werden sie von dem Ziel, ihr (Un)Verständnis von Migration und die Sehnsucht nach SENSE OF BELONGING gemeinsam in ihren unterschiedlichen Lebenswelten zu erkunden, zu diskutieren und darin zu agieren. Das in allen drei Städten integrierte soziokulturelle Theaterprojekt BERLINIZMIRPARIS – Mind the Gap! bietet ihnen neben dem vielfältigen und selbstgestaltbaren Diskussions- und Aktivitätsprogramm einen Ort, wo sie sich als Handelnde in eigener Sache und mit ihrem Handwerkszeug, ihren Sprachen und ihren Körpern tanz- und musiktheatral in Szene setzen werden. Begleitet wird die Begegnung durch zwei Dokumentarfilmer, die einen eigenständigen Film zum Jugendaustausch drehen werden. Das Projekt bietet einen offenen Raum, wo junge Menschen ihren Anliegen kreativ und gestalterisch nachgehen können. Und Migration steht für jene Handlung, die den offenen Raum nutzt, ihn für sich auslotet und gestaltet, und die somit als Haltung und auch Notwendigkeit verstanden werden kann in einer Welt, die sich stetig wandelt.

Die drei Städte bilden gleichzeitig drei thematische Schwerpunktsäulen. SENSE OF BELONGING widmete sich in Berlin dem Thema Gegenwart, in Izmir geht es um die Vergangenheit und in Paris bildet die Zukunft der betreffenden Jugendlichen das zentrale Thema des interkulturellen Austauschs. Nach der Erstbegegnung in Berlin im Sommer 2011 fand eine Folgebegegnung in Izmir im April 2012 statt. Außerdem ist die Organisation der Rückbegegnung nach Paris im Frühjahr 2013 Teil des Gesamtkonzeptes, um den Gruppenteilnehmerinnen und Gruppenteilnehmern die jeweiligen Lebensräume nachhaltig erfahrbar zu machen. Die einzelnen Schwerpunktsäulen, durchgeführt in den drei verschiedenen Städten beziehen sich aufeinander, sind jedoch jeweils eigenständige Projekte.

Das Projekt ist gegliedert in drei Phasen:

Phase I: August 2011 / 8 Tage in Berlin

Phase II:  April 2012 / 8 Tage in Izmir

Phase III: Frühjahr 2013 / 8 Tage in Paris


Phase I in Berlin

Mit der Erstbegegnung in Berlin und dem thematischen Schwerpunkt SENSE OF BELONGING – Wo gehöre ich hin? bezogen auf die Gegenwart der Jugendlichen, hatten unsere Teilnehmer einen adäquaten Einstieg in die Gruppendynamik. Das Thema hat alle tangiert und der interkulturelle Austausch über länderspezifische Besonderheiten zum Verhältnis von Migrationserfahrung und Ausgrenzungserfahrung war sinnstiftend und eine gedankliche Bereicherung für die Beteiligten.
Das Projekt wurde durch zwei Dokumentarfilmer begleitet und dokumentiert. Einen Ausschnitt des Kurzfilms ist unter dem Text zu finden.



Phase II in Izmir

Die Zweitbegegnung in Izmir hat die Jugendlichen noch mehr zusammengeschweißt. Die Intimität des geschützten Rahmens und das gegenseitige Vertrauen, machten einen intensiveren Austausch zwischen den TeilnehmerInnen möglich. Mit dem Thema Vergangenheit als Schwerpunkt, konnten sich die Jugendlichen nunmehr ihren eigenen Grenzerfahrungen im familiären aber auch gesellschaftlichen Zusammenhang stellen.
Begleitet wurde Phase II von einem Fotografen. Die folgende Auswahl an Fotos vermittelt einen Eindruck über das Ergebnis der Folgebegegnung.



Projektpartner:

LebensWelt gGmbH für interkulturelle Jugendhilfe [Deutschland / Berlin]

Service municipal de la Mairie des Ulis Point Information Jeunesse [Frankreich / Les Ulis]

Association of Social Development [Türkei / Izmir]

 

Projektkoordination
Katja Zimmermann

Tel.: 0176/ 62 03 90 33
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


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Vernetzung und Aktivierung von Eltern im Reuterquartier

Projektende: 31.12.2009

Gemeinsam mit aktiven Eltern

Gemeinsam mit den bereits aktiven Eltern setzen sich die Projektverantwortlichen seit September 2008 für einen Kiez ein, in dem sich alle zu Hause fühlen und in dem ihre Kinder eine gute Förderung erhalten sollen. Sie bestärken Eltern darin, dass sie sich in den Bildungseinrichtungen ihrer Kinder (Kindertagesstätten und Schulen) aktiv einbringen.


Eltern in Kooperation mit Bildungseinrichtungen

Ein weiteres Ziel des Projektes ist es, Eltern in Kooperation mit Bildungseinrichtungen bei der Entwicklung besserer Bildungsmöglichkeiten einzubeziehen. Mittelfristig sollen Strukturen und Beteiligungsformen geschaffen werden, die auch nach Ende der Förderung selbständig weiterbestehen.
Eltern, die miteinander ins Gespräch kommen möchten und etwas im Kiez bewegen wollen, brauchen Orte für eine angenehme Begegnung und Zeit, um sich auszutauschen. Während einer Elternkonferenz, die im Zusammenhang mit den Projektvorbereitungen zum Campus Rütli im Februar 2008 stattfand, hatten Eltern den Wunsch nach einem Treffpunkt für Familien im Reuterkiez formuliert. Sie äußerten ihre Bereitschaft, sich aktiv für einen solchen Treffpunkt einzusetzen und diesen mitzugestalten. Mit der Eröffnung des Elternzentrums am Campus Rütli im November 2009 wurde ein Grundstein dafür gelegt, dass ein fester Ort für die Beteiligung, Begegnung und den Informationsaustausch der Eltern und Familien des Reuterkiezes entstehen kann. Die Schulleitung, Lehrende und die pädagogischen Mitarbeitenden des Campus Rütli sowie Mitarbeitende von Kitas und Kiezschulen unterstützen die Aktivitäten der Eltern und das Projekt sehr.


Kiez-Elterntreffen

Um die Wünsche und Anliegen der Eltern im Reuterkiez zu erfassen, wurden seit Dezember 2008 etwa ein Mal im Monat „Kiez-Elterntreffen“ von den Projektverantwortlichen organisiert und moderiert. Die bisherigen Kiez-Elterntreffen dienten einerseits dem Aufbau und der Pflege von Kontakten der Eltern untereinander, andererseits galt es, mit wichtigen Akteuren im Reuterkiez in Kontakt zu treten. Einzelne Akteure wurden eingeladen und referierten über ihre Arbeit und aktuelle Projekte im Reuterkiez – genannt seien beispielsweise Frau Wolter, Quartiersmanagerin im QM Reuterkiez, und Herr Dr. Kohorst, Koordinator des „Lokalen Bildungsverbundes“. Die Kiez-Elterntreffen können auch dazu dienen, „Mitstreiter“ für bestimmte Vorhaben oder Aktionen zu suchen.
Bislang formulierten Eltern ihre Ideen, Vorstellungen und Wünsche, diese wurden von den Projektverantwortlichen dokumentiert. Die aktiven Eltern haben für sich bislang folgende Aufgaben definiert:

  • die Erweiterung des Kreises der aktiven Eltern
  • die Gewinnung junger Familien mit und ohne Migrationshintergrund für die Mitarbeit
  • die Stärkung des Zusammengehörigkeitsgefühls unter den Eltern im Kiez
  • die Beteiligung und Partnerschaft bei der Formulierung und Umsetzung von Zielen
  • die Mitarbeit bei der Konzeption und späteren Gestaltung des Elternzentrums am Campus Rütli.

Zur Realisierung der genannten Aufgaben planten die aktiven Eltern mit den Projektverantwortlichen auch Aktionen wie Ausflüge, Besichtigungen und einen Waldspaziergang. Sie wurden dabei von den Quartiersmanagerinnen unterstützt. Weiterhin beteiligten sich die aktiven Eltern und die Projektverantwortlichen an Kiez-Festen und Workshops, um die Idee der Vernetzung der Eltern bekannt zu machen. Dies wird auch weiterhin einen wesentlichen Bestandteil der Arbeit darstellen.
Informationen zu aktuellen Terminen und Einladungen zu Veranstaltungen sind im Internetportal des Quartiersmanagements unter dem Eintrag „Aktive Eltern“ zu finden. Darüber hinaus werden die Einladungen zu den Kiez-Elterntreffen von den Projektverantwortlichen in den Bildungseinrichtungen verteilt.     
Alle Eltern im Reuterkiez sind auch in Zukunft eingeladen, sich mit Themenwünschen und Ideen an die Projektverantwortlichen sowie an die bereits aktiven Eltern – wie z.B. die Elterninitiative Reuterkiez - zu wenden. Dies kann während der Kiez-Elterntreffen oder im Vorfeld über die Ansprechpartnerinnen erfolgen.

Zielgruppen
Mit dem Elternaktivierungsprojekt sollen folgende Zielgruppen angesprochen werden:

  • bereits aktive Eltern - wie z.B. die Elterninitiative Reuterkiez
  • weitere interessierte Eltern, die sich für eine bessere Bildungssituation einsetzen wollen
  • Eltern in lokalen Bildungseinrichtungen (Kindertagesstätten und Schulen)
  • alle Eltern und Familien im Reuterkiez, die Freude an gemeinsamen Aktivitäten haben
  • alleinerziehende Mütter und Väter, die sich vernetzen möchten
  • Multiplikatoren/-innen wie u.a. Elternvertreter/-innen, Schulleitungen, Kitaleitungen, Schulsozialarbeiter/-innen und andere pädagogische Fachkräfte, Vertreter/-innen von Migrantenvereinen  


LebensWelt gGmbH

Ganghoferstr. 11
12043 Berlin
Tel.: 030/61 62 79 21
Fax: 030/69 00 15 03
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.lebenswelt-berlin.de


Ansprechpartnerinnen:
Dorothee Ball-Erekul, 0176/64 67 43 25
Marie Meier, 0160/156 72 32
Dafina Sejdijaj, 0176/29 13 46 89
Ansprechpartnerin für das Modul „Elterncafé an der Elbe-Schule“, thematischer Elterntreff, ist Frau Djamila Boumekik, 0176/ 93 12 99 47

 

 

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