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Telefon Hotline für Kinderschutz jetzt auch auf Türkisch und Arabisch Das Ziel des Kooperationsprojekts des Berliner Notdienstes Kinderschutz und LebensWelt ist es, Berlinerinnen und Berlinern mit türkischem und arabischem Migrationshintergrund auch in ihrer Muttersprache über das Thema Kinderschutz zu informieren. Daher bietet die Berliner Hotline Kinderschutz ab sofort auch Beratung in den Sprachen Türkisch und Arabisch an. Am 22.10.2012 fand die Pressekonferenz mit Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, Jugend und Wissenschaft und Mario Czaja, Senator für Gesundheit und Soziales statt, die den offiziellen Startschuss für die Erweiterung der "Hotline Kinderschutz - mehrsprachig" gab.

Hotline Nummer 61 00 66 am Montag und Mittwoch auch auf Arabisch und Türkisch

Erweitert wird auch das telefonische Angebot der Hotline Kinderschutz. Sie ist ab sofort an jedem Montag zwischen 14 und 22 Uhr auch mit arabisch sprechenden und jeden Mittwoch zwischen 14 und 22 Uhr mit türkisch sprechenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern besetzt. Diese sind dann über die Hotline-Nummer 61 00 66 erreichbar.

Mehrsprache Informationskampagne
Eine mehrsprachig angelegte Informationskampagne macht auf das Thema und die Hotline aufmerksam. "Mit der muttersprachlichen Beratung auf Türkisch und Arabisch erweitern wir unser Netzwerk Kinderschutz um einen weiteren wichtigen Baustein. Gerade im sensiblen Bereich des Kinderschutzes ist es von großer Bedeutung, dass die Hemmschwellen und Hindernisse für Rat- und Hilfesuchende so klein wie möglich gehalten werden. Dazu trägt die Mehrsprachigkeit mit Sicherheit bei", so Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, Jugend und Wissenschaft.
"Die Hotline Kinderschutz stellt ein gut genutztes Beratungsangebot dar, was nun auch für die arabisch und türkisch sprechenden Berlinerinnen und Berliner attraktiver wird. Darüber hinaus begrüße ich es, dass die Hotline Kinderschutz zunehmend auch für den Gesundheitsbereich Relevanz entfaltet.", so Mario Czaja, Senator für Gesundheit und Soziales.

Bisher konnten Eltern mit Migrationserfahrung schlecht angesprochen werden
Uwe Bock-Leskien, der Leiter der Hotline Kinderschutz, sagte: "Leider mussten wir immer wieder feststellen, dass wir Eltern mit Migrationshintergrund und insbesondere mit Sprachbarrieren mit unserem Angebot so gut wie gar nicht erreicht haben." Nun ist der Grundstein gelegt, diesem Zustand abzuhelfen.
Nalan Özenir, Geschäftsführerin von LebensWelt: "Um die Sprache des Kindes zu verstehen, müssen wir die Sprache der Eltern begreifen, um kindgerecht zu handeln! Durch Kontaktaufnahme u. a. mit Vereinen, Projekten und Migrantenselbstorganisationen sowie Informationsveranstaltungen wollen wir die Eltern über die mehrsprachigen Angebote in der Zusammenarbeit mit der Hotline Kinderschutz informieren und sie für das Kinderrecht auf gewaltfreie Erziehung sensibilisieren."
Die Projektleitung der Erweiterung der Hotline Kinderschutz in Richtung Mehrsprachigkeit hat Dudu Sönmezçiçek inne; sie ist in der Zentrale von LebensWelt in der Obentrautstraße 72 zu erreichen. Mehr zum Projekt finden Sie hier: Projekte

Die Pressekonferenz fand am 22.10.2012 um 13.00 Uhr im Gebäude der Kinder Notdienstes in Charlottenburg statt.

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